WooPools Deadpool-Lore

Wichtiger Fan- & Rechts-Hinweis (Disclaimer)
Was du hier liest, ist ein rein privates, nicht-kommerzielles Fan-Projekt.

Warum dieser Text? Ich wollte den Besuchern meiner Website die Geschichte, die Entwicklung und die Faszination rund um den Charakter Deadpool nicht trocken servieren, sondern genau so präsentieren, wie er tickt. Deshalb habe ich mir die Mühe gemacht, die Comic- und Filmhistorie aus Wades eigener, chaotischer Perspektive aufzuschreiben – als meine persönliche Interpretation und Hommage an die Figur.

Marken & Rechte: Deadpool, Wade Wilson, Weapon X sowie alle weiteren erwähnten Marvel-Charaktere, Namen und Begriffe sind eingetragene Warenzeichen und geistiges Eigentum von Marvel Characters, Inc. / The Walt Disney Company.

Keine offizielle Verbindung: Diese Website (WooPool) steht in keinerlei offizieller Verbindung zu Marvel, Disney oder verwandten Unternehmen. Es erfolgt kein Sponsoring, keine Unterstützung und keine Lizenzierung durch die Rechteinhaber. Es werden mit diesem Projekt keinerlei kommerzielle Absichten oder Einnahmen verfolgt.

Deadpool Lore & History (Laut Wade Wilson)

„Oh, hallo! Du hast also auf diese Seite geklickt. Entweder suchst du nach tiefgründiger Literatur – dann bist du hier völlig falsch – oder du willst wissen, wie ein hässlicher Typ in rotem Spandex die Comicwelt gerettet hat. Setz dich, nimm dir ’nen Chimichanga und pass auf. Ich erzähl dir jetzt, wie das wirklich abgelaufen ist. Und glaub mir, die Typen von Marvel lügen, wenn sie den Mund aufmachen.“

Meine geistigen Ziehväter (Oder: Wer hat den Scheiß verbrochen?)

„Bevor ich 1991 das Licht der Comic-Welt erblickte (danke für nichts, Rob Liefeld und Fabian Nicieza – wo sind eigentlich meine Füße auf euren Zeichnungen?!), gab es schon ein paar andere Jungs, die dem sauberen Helden-Kram den Mittelfinger gezeigt haben.

Frank Castle (The Punisher): Der Typ hat schon in den 70ern gezeigt, dass Knarren schneller Probleme lösen als Moralpredigten.

Lobo: Mein kosmischer Cousin im Geist. Ein zigarrenrauchender, unsterblicher Kopfgeldjäger von DC.

Apropos Lobo und die liebe Zensur:
Erinnerst du dich noch an die 90er in Deutschland? Der Dino-Verlag hatte damals dermaßen die Hosen voll vor der Bundesprüfstelle (BPjM hieß der Verein, glaube ich), dass sie gefühlt die Hälfte der Panels mit fetter schwarzer Druckfarbe übermalt haben. Du hast ’ne geile Schlägerei gelesen und zack – schwarzer Kasten, aus dem nur ’ne Sprechblase ragt! Ich meine, hallo?! Da spritzt einmal ein bisschen außerirdisches Gehirn und die deutschen Zensoren bekommen Schnappatmung. Genau in dieser herrlich verkorksten Ära bin ich groß geworden.“

Das Weapon-X-Fiasko (Oder: Hostel ist ein Scheißdreck dagegen)

„Alle denken immer, Superhelden bekommen ihre Kräfte durch niedliche Spinnenbisse, gelbe Sonne oder radioaktiven Abfall. Tja, Pustekuchen. Ich hatte Krebs. Endstadium.

Ein paar schummrige Gestalten vom Weapon-X-Programm meinten: ‚Hey Wade, wir heilen dich und machen einen Helden aus dir!‘ Was sie verschwiegen haben: Das Ganze war kein sauberer High-Tech-Konzern, sondern ein verdammter Folterkeller. Dagegen war Hostel noch ein gemütlicher Spa-Urlaub!

Sie haben mich bis auf die Knochen gequält, um meine Mutanten-Gene unter extremem Stress zum Keimen zu bringen. Die ‚Heilung‘ hat meinen Krebs am Ende nur so beschleunigt, dass er jetzt in einer ewigen Dauerschleife gegen meine Regeneration kämpft.

Das Ergebnis? Mein Gesicht sieht aus wie eine Avocado, die Sex mit einer noch älteren Avocado hatte. Aber hey – dafür kann man mir den Kopf abschlagen und er wächst nach. Toller Deal, oder?“

Mein Seelenleben: Die Analyse eines Totalschadens

„Falls du dachtest, ich sei einfach nur ein lustiger Kerl in einem engen Anzug: Falsch gedacht. Mein Kopf ist eine Großbaustelle, auf der die Bauarbeiter dauerhaft auf Drogen sind. Hier sind die Zutaten, aus denen meine wundervolle Persönlichkeit zusammengezimmert ist:

Der Humor als Schutzschild: Ich quatsche nicht pausenlos, weil ich mich so gerne reden höre (na ja, okay, ein bisschen schon). Mein Dauerfeuer an Sprüchen ist mein einziger Schutzschild. Wenn du die Hölle durchgemacht hast, gibt es nur zwei Optionen: Wahnsinnig werden und heulen – oder wahnsinnig werden und lachen. Ich habe mich für Option B entschieden.

Dauer-Flirten mit allem, was sich bewegt: Ja, ich mache absolut jeden an. Männer, Frauen, Außerirdische, Einhörner, die Rächer, Cable – vor meinen Sprüchen ist niemand sicher. Meine Pansexualität ist kein Geheimnis. Meine Fresse läuft in Sachen Flirten auf Autopilot! Meine ich das immer ernst? Vielleicht ein bisschen. Oder auch gar nicht. Es macht einfach zu viel Spaß, Leute aus dem Konzept zu bringen.

Felsenfest treu (Ja, wirklich!): Aber macht dir keine falschen Hoffnungen, Kumpel: Unter dem flirtenden Dauerfeuer schlägt mein Herz nur für meine Frau. Wenn ich meine Herzdame gefunden habe, ist Schluss mit lustig. Da kann ich noch so viel Müll quatschen oder Augen zwinkern – ich gehe nicht fremd. Wer meine Frau anrührt oder mir mein Familienglück nehmen will, lernt die sehr ungemütliche Seite von Wade Wilson kennen.

Moralisch flexibel, aber nicht böse: Ich bin kein Held, der Katzen von Bäumen rettet. Aber ich bin auch kein schmerzbefreiter Schurke. Ich habe meinen eigenen, verquerten Moralkodex. Wer Unschuldigen wehtut, kriegt auf die Fresse. So einfach ist das.

Hyperaktiv & Aufmerksamkeitsgestört: Mein Gehirn läuft permanent auf 200 Watt. Konzentration? Nur wenn es brennt oder Chimichangas gibt. Ich wechsle mitten im Kampf das Thema, weil mir auffällt, dass der Bösewicht eine komische Frisur hat.

Die Angst vor Einsamkeit: Unter dem ganzen Spandex und den kessen Sprüchen steckt ein Typ, der tief im Inneren panische Angst davor hat, allein gelassen zu werden. Deshalb umgebe ich mich mit den seltsamsten Vögeln – weil normale Menschen es nicht lange mit mir aushalten.“

Die Comic-Evolution: Wie ich vom 08/15-Schurken zum Publikums-Liebling wurde

„Falls du denkst, ich war schon immer dieser charmante, rottragende Haufen Elend: Falsch gedacht! Wenn du in meinen Heften wühlst, siehst du erst, wie viel Dreck ich durchkauen musste, bevor Hollywood anklopfte.

1991 – Der Steifhosen-Auftritt: Als Rob Liefeld mich erschuf, war ich eigentlich nur ein weiterer knallharter Söldner mit viel zu vielen Beintaschen, Schwertern und gefühlt 400 Zähnen in jedem Bild. Ich sollte die New Mutants aufmischen und war noch ziemlich bierernst unterwegs.

Ende der 90er – Joe Kellys Geniestreich: Joe Kelly war der Typ, der mir endlich ein Gehirn (und ein gebrochenes Herz) verpasst hat. Er erfand meine Beziehung zu Blind Al – einer alten, blinden Frau, die gleichzeitig meine Gefangene, Ersatzmutter und Mitbewohnerin war. Klingt gestört? War es auch! Wir haben uns gegenseitig Streiche gespielt, Streichhölzer in Türen geklemmt und uns beleidigt. Das war echte, ungeschminkte Comic-Poesie ohne Heile-Welt-Filter.

Die 2000er – Cable & Deadpool: Fabian Nicieza hat mich dann mit Cable zusammengesteckt. Dem ultimativen, ernstschauenden Zeitreise-Soldaten mit Metallarm. Wir waren das klassische Odd Couple: Er wollte die Welt retten, ich wollte einfach nur nicht sterben und dumme Sprüche klopfen.

Der Meta-Wahnsinn: Über die Jahre habe ich das ganze Marvel-Universum getötet (Deadpool Kills the Marvel Universe), bin mit Literaturklassikern aneinandergeraten und habe sogar gegen untote US-Präsidenten gekämpft. Warum? Weil Comics Spaß machen dürfen, verdammt noch mal!“

Der Hollywood-Boom (Oder: Wann die Cosplayer aus den Löchern gekrochen kamen)

„Und dann kam 2016. Ryan Reynolds – der Typ, der schon in X-Men Origins: Wolverine mein Maul zugenäht hatte (welches Genie dachte sich eigentlich das aus?!) – hat jahrelang gekämpft, um mir den Film zu geben, den ich verdiente. R-Rated, voller Blut, Chimichangas und Selbstironie.

Und zack – plötzlich war ich Mainstream!

Versteh mich nicht falsch: Ich liebe es. Aber seit den Filmen sieht man auf jeder Convention gefühlt zweihundert Deadpools rumlaufen. Die Hälfte von denen weiß nicht mal, wer Cable ist, schüttelt aber fleißig den Hintern für TikTok. Ist das schlimm? Ach was, je mehr Chaos in rot-schwarzem Spandex unterwegs ist, desto besser kann ich mich in der Menge verstecken, wenn die Avengers mal wieder die Zeche von mir eintreiben wollen.

Aber die echten Nerds? Die wühlen in den alten Heften. Die wissen, dass unter der Maske nicht nur Sprücheklopfen steckt, sondern eine Menge Schmerz, Narben und eine verdammt gute Geschichte.“

Das Multiversum: Wenn ein Deadpool einfach nicht reicht

„Dachtest du ernsthaft, ich wäre der Einzige meiner Art? Süß.

Das Marvel-Multiversum ist vollgestopft mit Varianten von mir. Und nein, ich rede nicht von langweiligen Parallelversionen mit anderer Haarfarbe. Ich rede von der Deadpool Corps!

Lady Deadpool (Wanda Wilson): Blond, tödlich und ehrlich gesagt viel zu hübsch für diese Familie.

Headpool: Ein verrottender Zombie-Kopf aus einem Paralleluniversum, der ohne Körper herumfliegt, dauerhaft quasselt und gern in Menschen beißt.

Kidpool & Dogpool: Ein rotzfrecher Teenager mit Lichtschwertern und ein struppiger Hund im Spandex-Anzug, der mehr Charme hat als das gesamte MCU zusammen.

Sind wir Rivalen? Feinde? Oder eine Familie?

Das ist die Preisfrage! In den Comics gab es mal diesen völlig irren Multiversums-Krieg, wo eine böse Variante dachte, sie müsse jeden einzelnen Wade Wilson im Universum auslöschen, um das eigene Leiden zu beenden. Ja, wir haben uns buchstäblich gegenseitig umgebracht.

Aber schau dir die Realität an: Wenn du heute auf eine Convention gehst und sich zwanzig Deadpools treffen, ziehen wir zwar sofort die Plastikschwerter und tun so, als würden wir uns an die Gurgel gehen – aber zwei Sekunden später machen wir gemeinsam den dümmsten Gruppentanz der Geschichte.

Egal ob böse Variante, Comic-Nerd, Movie-Fan oder Cosplayer: Am Ende gehören wir alle zusammen. Konkurrenz? Quatsch. Wir sind einfach ein riesiger, gestörter Haufen, der die Welt ein bisschen weniger ernst nimmt. Und genau so muss das sein.“

Die Brücke: Vom Comic-Söldner zum echten Leben

„Und jetzt fragst du dich vielleicht: ‚Schön und gut, Wade – aber wer ist eigentlich dieser WooPool?‘

Lass mich dir eins klarstellen: Woo ist kein Comic-Söldner, der auf den Schlachtfeldern dieser Welt Blut vergießt. Woo ist der Söldner des echten Lebens.

Der Typ hat nicht im Labor gesessen und auf ein Wunder gewartet. Er war als professioneller ‚Zeitarbeiter‘ in den verschiedensten Branchen unterwegs – von der öligen Werkstatt über das wilde Nachtleben hinter der Bar bis hin zum direkten Kundenkontakt. Er war sich für keinen Job zu schade, hat angepackt und hat jedes Mal, wenn er gemerkt hat: ‚Nein, so geht das hier nicht weiter!‘, den Arsch hochgekriegt, das Steuer herumgerissen und sich alles von Grund auf selbst neu erarbeitet.

Das ist das wahre Söldner-Gen: Nicht aufgeben, den Scheiß anpacken, sich durchbeißen und dabei nie den Humor verlieren. Er muss die Comics nicht auswendig lernen, um den Vibe zu verstehen – er lebt die gleiche ungeschminkte Realität. Nur eben ohne das ganze Blut. (Was ehrlich gesagt auch viel besser für seine Waschmaschine ist.)“